EU-Fördermittel für kostenlose Internet-Hotspots beantragen

Dormagen: Das Internet kostenfrei in der ganzen Stadt nutzen? Davon ist nicht nur Dormagen noch weit entfernt. Bernhard Schmitt, Fraktionsvorsitzender der SPD: „Auch wenn in unserer Stadt beispielsweise über Freifunk sowie kostenlose Hotspots von Gastronomen und Händlern Ansätze für ein öffentlich zugängiges WLAN-Angebot vorhanden sind – der Bedarf übersteigt das Angebot bei weitem.“

Etwa 78 % der Deutschen über 14 Jahren nutzen Smartphones – Tendenz steigend. Allgemeine Nachrichten, wichtige Meldungen und umfassende Informationen stehen im Internet jederzeit zur Verfügung. Schnell einmal Auskünfte über die Stadt, in der man gerade unterwegs ist, abrufen und checken, wo man einkaufen, übernachten oder feiern kann – mit einem Internetzugang kein Problem mehr. Die kurze Kommunikation mit Familie, Freunden und Arbeitskollegen findet zum Teil via Datenautobahn über Messenger-Dienste statt. „Ein möglichst flächendeckendes kostenloses Internet-Hotspot-Angebot ist deshalb ein Plus für jede Stadt“ weiß Ratsmitglied Detlev Zenk. Kurzfristiges Minimalziel müsse aber sein, zumindest in allen öffentlichen Gebäuden sowie in Parks und auf großen Plätzen gebührenfreie Netzzugänge zur Verfügung zu stellen. Er regt deshalb an, dass Dormagen sich um Fördermittel aus der EU zum Ausbau des Angebots bewirbt: „Vorbehaltlich der Genehmigung durch das Europäische Parlament und seinem Ministerrat soll nämlich mit der EU-Initiative WiFi4EU die Versorgung mit kostenlosen leistungsfähigen Internet-Hotspots von öffentlichen Plätzen und zentralen Orten auch im ländlichen Bereich gefördert werden.“ Bei einer Förderungszusage übernimmt WiFi4EU die Kosten für Ausrüstung und Installation der Internet-Zugangspunkte, die Kommune oder die Einrichtung zahlt die Netzanbindung (Internetabonnement) und die Instandhaltung der Anlagen.

„Es wird nicht mehr lange dauern, bis es eine Selbstverständlichkeit sein muss, jederzeit und nahezu an jedem Ort online gehen zu können“, ist sich Schmitt sicher. „Wir dürfen hier nicht den Anschluss verlieren“. Die SPD-Fraktion hat jetzt beantragt, dass die Stadtverwaltung sich baldmöglichst mit einem Projektvorschlag um Fördermittel aus dem WiFi4EU-Programm zu bewirbt.

(27.06.2017 - Fraktion)

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(19.07.2017- OV Nievenheim)

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(10.07.2017- Stadtverband)

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Nachdem die Kreiskrankenhäuser Dormagen und Grevenbroich durch einen mehrheitlichen Beschluss im Kreistag in eine gGmbH überführt wurden, ist es aus Sicht der SPD wichtig, die Zukunft beider Häuser zu sichern. Dabei ist darauf zu achten, dass in beiden Krankenhäusern nicht nur noch Grundleistungen ... weiterlesen

(06.07.2017- Fraktion)

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(30.06.2017- Stadtverband)

Stellungnahme der SPD-Kreistagsfraktion zur Krankenhausentscheidung
Rhein-Kreis Neuss/Dormagen. Während der Kreistagsitzung am 28. Juni 2017 wurde mit den Stimmen von CDU, FDP und UWG (lt. Presse auch Piraten, Freie Kreistagsfraktion und Zentrum) die Beschlussempfehlung zur Gründung einer gGmbH mit dem Ziel einer Fusion der kommunalen Krankenhäuser im Rhein-Kreis ... weiterlesen

(30.06.2017- Stadtverband)

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(27.06.2017- Fraktion)

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