Dormagener Grundschüler sollen zu „Aqua-Agenten“ ausgebildet werden

Foto Der Umgang mit der Ressource Wasser ist auch Thema der Lehrpläne des Sachkundeunterrichts an den Grundschulen. Eine gute Möglichkeit, das Thema spannend und anschaulich zu bearbeiten, bietet das Projekt „Aqua-Agenten – dem Wasser auf der Spur“, das von der Hamburger Michael-Otto-Stiftung entwickelt wurde. Die SPD beantragt, das Projekt auch an Dormagener Grundschulen anzubieten.

Der Initiator des Antrags Ruben Gnade erläutert: „Das Projekt „Aqua-Agenten“ richtet sich an Kinder des 3. und 4. Schuljahres. Herzstück des Projektes ist der „Aqua-Agenten Koffer“, der viele knifflige „Agenten-Aufträge“ enthält, die die Kinder selbständig allein oder im Team bearbeiten können. So werden die Bereiche Wasserversorgung, Wasserentsorgung, Lebensraum Wasser und Gewässernutzung kindgerecht aufbereitet und die Kinder für das Thema „Wasser“ sensibilisiert. Am Ende dürfen die Kinder sich „Aqua-Agenten“ nennen.“

Aus schulischer Sicht kann Birgit Burdag, schulpolitische Sprecherin der SPD, dem Projekt viel Positives abgewinnen: „Umweltbildung hat auch an den Grundschulen einen immer höheren Stellenwert erhalten. Je früher sich Kinder an einen schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen gewöhnen, desto eher werden sie auch als Erwachsene bereit sein, das erlernte Verhalten beizubehalten. Das Projekt ‚Aqua-Agenten‘ bietet hierfür spannendes und pädagogisch sehr gut aufgearbeitetes Unterrichtsmaterial. Wichtig für eine hohe Akzeptanz an den Schulen ist allerdings, dass die Lehrerinnen und Lehrer genügend Unterstützung z.B. durch Fortbildungen erhalten.“

Fraktionsvorsitzender Bernhard Schmitt sieht als Vorbild die Nachbarstadt Köln: „Die RheinEnergie AG als regionaler Wasserversorger bietet das Projekt für die Grundschulen in Köln, Stommeln und Pulheim an. Es wäre wünschenswert, wenn auch die evd energieversorgung dormagen, die ja seit Anfang des Jahres für die Wasserversorgung im gesamten Stadtgebiet Dormagen zuständig ist, sich für das Projekt engagieren würde. Eine Zusammenarbeit mit der RheinEnergie AG böte sich an, um die dort gemachten Erfahrungen zu nutzen.“

(Fotoquelle: © Bärbel Suling)

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