Erste Forderungen der Jusos werden umgesetzt

In einem umfassenden Gespräch mit Klaus Schmitz, Geschäftsführer der Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft Dormagen, konnten die JUSOS Dormagen bei der Umsetzung ihrer Forderungen zur Neustrukturierung des Dormagener Nahverkehrs bereits erste Erfolge verzeichnen.

Im Gespräch am 24. Januar lobte Klaus Schmitz die JUSOS-Initiative und dankte ihnen ausdrücklich für die intensive und detaillierte Ausarbeitung ihres Antrages. Bereits jetzt sind erste Punkte verarbeitet worden, so zum Beispiel die durchgängige nächtliche Anfahrt des Bahnhofs Dormagen durch die Linien S11 und RE6 am Wochenende, was gerade für Jugendliche und junge Erwachsene ein enormer Vorteil ist. Zudem gibt es seit Kurzem die Möglichkeit, über die App "DB Busradar NRW" jederzeit den aktuellen Standort aller Dormagener Stadtbusse zu ermitteln, so Schmitz. Auch er wünscht sich eine 20-minütige Taktung, wie sie von den Jusos gefordert wurde. Bezüglich des Einrichtens einer Busverbindung zwischen Nievenheim und den Neusser Stadtteilen Norf und Allerheiligen und der Verlängerung der Linie 871 nach Rommerskirchen gibt es mit den Nachbarstädten bereits entsprechende Gespräche. Durch ein externes Ingenieurbüro soll das Busliniennetz in Dormagen im Jahre 2020 komplett überdacht und neustrukturiert werden. Im kommenden Jahr soll darüber hinaus im Zuge einer Neuanschaffung von Bussen die Möglichkeit geprüft werden, diese mit kostenlosem WLAN auszustatten. Auch die geforderten Mülleimer werden die Neufahrzeuge von jetzt an erhalten. JUSOS-Vorsitzender Laurenz Tiegelkamp freut sich laut eigener Aussage sehr über den klaren Zuspruch des SVGD-Geschäftsführers und das schnelle Zustandekommen erster Erfolge.

Die JUSOS Dormagen hatten die öffentliche Diskussion über den ÖPNV in Dormagen bereits Ende Oktober angestoßen. Im Rahmen ihrer Kampagne #umsteigen hatten sie mehrere Infostände an den zentralen Verkehrspunkten, verteilten zahlreiche Flyer und verfassten einen umfassenden Antrag zum „Buskonzept der Zukunft“, der auch durch die SPD-Fraktion aufgegriffen wurde. Das Thema rückte aufgrund ihrer Initiative vermehrt in den Fokus der Politik. Über den Antrag sollte eigentlich bereits bei der letzten Ratssitzung im Dezember beraten werden. Dies musste allerdings verschoben werden, da der Koalitionspartner CDU Beratungsbedarf erklärte. Die jetzt aufkommende Resonanz und merkliche Unterstützung der Jungen Union zur JUSOS-Kampagne geben allerdings Hoffnung auf ein Einlenken seitens der CDU.

Für alle, die das Thema interessiert, sind Laurenz Tiegelkamp und Gerrit Burdag, stellvertretender Vorsitzender der JUSOS Dormagen, im Rahmen der SPD-Bürgersprechstunde am kommenden Mittwoch, dem 6. Februar, zwischen 18 und 19 Uhr offen für Fragen und Anregungen und freuen sich auf einen Austausch.

(05.02.2019 - Jusos)

Alle Meldungen der letzten 30 Tage

SPD unterstützt „SOS-Paket“ für den Bahnhof
Ausdrücklich befürwortet die SPD-Fraktion die Pläne des Bürgermeisters, mehr in Sicherheit und Sauberkeit am Bahnhof zu investieren. „Wir möchten einen Bahnhof haben, bei dem die Besucherinnen und Besucher sofort einen positiven und freundlichen Eindruck von unserer Stadt bekommen“, so ... weiterlesen

(13.02.2019- Fraktion)

Ja zu Beitragsbefreiung für Kitas und OGS - Schritt für Schritt
„Kitas und OGS sind Teil unseres Bildungssystems. Wir Sozialdemokraten fordern deshalb die Beitragsfreiheit Schritt für Schritt. Auch in Dormagen - vielfach nachzulesen. Wenn jetzt andere Parteien ähnlich denken, begrüße ich das ausdrücklich“, sagt Michael Dries, jugendpolitischer Sprecher der SPD. ... weiterlesen

(13.02.2019- Fraktion)

SPD-Infostand zum Thema „Öffentlicher Nahverkehr“
Der nächste Infostand der SPD widmet sich dem Thema „Öffentlicher Nahverkehr in Dormagen“. Stadtverbandsvorsitzender Carsten Müller lädt ein: „Nachdem die Jusos mit ihrer Kampagne „#umsteigen“ persönlich und in den sozialen Medien schon viele Anregungen erhalten haben, möchten wir Bürgerinnen und ... weiterlesen

(08.02.2019- Stadtverband)

„Black Spot Mirrors“ können Abbiegeunfälle verhindern und Leben retten.
Immer wieder werden Radfahrer und Fußgänger beim Abbiegen von LKW verletzt oder sogar getötet, da diese im toten Winkel nicht sichtbar sind. Abbiege-Assistenzsysteme, die das verhindern könnten, sind gesetzlich noch nicht Pflicht und auch für ältere Fahrzeuge oft nicht erhältlich. Dazu kommt, dass ... weiterlesen

(07.02.2019- Frraktion)

Erste Forderungen der Jusos werden umgesetzt
In einem umfassenden Gespräch mit Klaus Schmitz, Geschäftsführer der Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft Dormagen, konnten die JUSOS Dormagen bei der Umsetzung ihrer Forderungen zur Neustrukturierung des Dormagener Nahverkehrs bereits erste Erfolge verzeichnen. Im Gespräch am 24. Januar lobte ... weiterlesen

(05.02.2019- Jusos)

SPD unterstützt einvernehmliche Parklösung für die Schulstraße
Stürzelberg. Im letzten Jahr erlebten Anwohner der Schulstraße eine unangenehme Überraschung: Bedingt durch Hunderte von Anzeigen wegen Falschparkens bei der Stadt, erhielten sie massenhaft „Knöllchen“. Darauf gründete sich eine Bürgerinitiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, eine rechtssichere ... weiterlesen

(04.02.2019- Fraktion)

SPD fordert „Masterplan Grün“ für Dormagen
Die Versorgung der Bevölkerung mit naturnahen Flächen wie Parks, Wäldern oder Wasserflächen zur Freizeitgestaltung ist - neben anderen Faktoren wie der Infrastruktur - ein Gradmesser für die Attraktivität eines Ortsteils als Wohnort. Zudem hat sie auch einen entscheidenden Einfluss auf die ... weiterlesen

(01.02.2019- Fraktion)

Heinz-Willi Güsgen für 50 Jahre in der SPD geehrt
Foto Als am vergangenen Sonntag, 27. Januar, der SPD-Ortsverein Straberg-Gohr seine Mitglieder zum traditionellen Neujahrsfrühstück einlud, galt es auch, langjährige Sozialdemokraten für ihren Einsatz und ihre Unterstützung zu ehren. Vorsitzender Willi Becker begrüßte im Vereinsheim am Sportplatz Gohr ... weiterlesen

(30.01.2019- Ortsverein Straberg-Gohr)

SPD unterstützt Volksinitiative zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge
Anwohner, deren Straße grundlegend saniert werden muss, werden bisher in NRW kräftig zur Kasse gebeten. Nach dem Kommunal-Abgabengesetz sind die Kommunen verpflichtet, bis zu 80% der Kosten von den Anwohnern zurück zu fordern. Fraktionsvorsitzender Andreas Behncke weiß: „Da können im Einzelfall ... weiterlesen

(25.01.2019- Fraktion)

» Meldungsarchiv

Foto Foto