SPD für offene und transparente Diskussion über die Zukunft der Krankenhäuser

(28.05.21 / Fraktion, Stadtverband)
Wie die Zukunft des Klinikverbundes der Rheinland Kliniken, zu denen auch das Krankenhaus Dormagen gehört, aussehen soll, steht aktuell auf dem Prüfstand. Der Zusammenschluss des Lukaskrankenhauses Neuss mit den Krankenhäusern Grevenbroich und Dormagen wurden als zwingend notwendige Maßnahme für den Erhalt der Klinikstandorte und die Qualitätssicherung der medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger als zukunftsfester Klinikverbund angekündigt. Ein durch die Presse bereits kommuniziertes Strukturgutachten zur Zukunft der Kliniken wirft nun reichlich Fragen auf. Der Inhalt des Gutachtens ist bislang aber noch nicht veröffentlicht worden. Daher setzt die SPD Dormagen sich für eine transparente und ehrliche Diskussion über die Zukunft der medizinischen Grund- und Fachversorgung der Menschen im Süden des Rhein-Kreises Neuss ein.

"Es ist in mehreren Gesprächen mit Vertreter:innen der tariflich Beschäftigten und der Ärzteschaft zunehmend eine Verunsicherung zu spüren, die auch Ängste einer kompletten Umstrukturierung bis zu einer Zentralisierung auf einen Krankenhausstandort erkennen lassen. Daher hat die SPD-Fraktion bereits vor drei Wochen ein Positionspapier an die Geschäftsführung des Rheinland Klinikums adressiert. Darin fordern wir die Geschäftsführung und den Aufsichtsrat auf, die Sorgen der Arbeitnehmer:innen ernst zu nehmen, keine voreiligen Entscheidungen bzgl. einer Festlegung zu treffen und das Strategiepapier der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Die Krankenhäuser nehmen für die Menschen eine wesentliche öffentliche Daseinsvorsorge wahr. Daher muss auch ein öffentlicher Diskurs über die Zukunft der Kliniken stattfinden.

Zur ehrlichen Diskussion gehört auch die Frage, was sind wir bereit als Gesellschaft für eine gute und sichere Krankenhausversorgung zu bezahlen, ohne dass die Patienten nur eine Nummer in der Bilanz werden und weite Wege in Kauf genommen werden müssen. Dabei legen wir viel Wert darauf, dass eine Spezialisierungen und die Bildung von Fachzentren an den Krankenhäuserstandorten absolut sinnvoll sein kann. Jegliche Vorfestlegungen, die ohne eine transparente, ehrliche und umfangreiche Betrachtung umgesetzt werden, werden von uns strikt abgelehnt. Das gilt für alle Krankenhausstandorte gleichermaßen.

Insbesondere mit Blick auf die enorme Leistung der Mitarbeiter:innen der Krankenhäuser in den vergangen Jahren, ist auch ein wertschätzender Dialog mit den Mitarbeitenden, inklusive der Ärzteschaft, wichtig. Das Krankenhaus Dormagen ist ein hervorragender Klinikstandort und versorgt nicht nur die Menschen im Rhein-Kreis Neuss, sondern auch aus dem Kölner Norden. Daher sehen wir alle Parteien und die Gesellschafter in der Verantwortung, jetzt an einer tragfähigen Lösung zu arbeiten, die unsere Krankenhäuser für die nächsten Jahrzehnte zukunftssicher macht", fordern für die SPD-Fraktion Michael Dries, Sonja Kockartz-Müller und Martin Voigt, sowie der SPD-Parteivorsitzende Carsten Müller.

Foto (SPD / Carsten MĂĽller): Das Krankenhaus in Dormagen-Hackenbroich

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