Die Zukunft der Pflege im Rhein-Kreis Neuss

(27.04.22 / Stadtverband)
SPD-Landtagskandidatin Birgit Burdag lud zusammen mit der SPD Dormagen am 19. April zu einer Diskussion √ľber die Zukunft der Pflege im Rhein-Kreis Neuss in die Kulle ein. Nicht erst seit der Pandemie ist das Thema Pflege eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Die Pandemie hat aber die Missst√§nde in unserem Gesundheitswesen aus dem Schatten ins Rampenlicht ger√ľckt. ‚ÄěNordrhein-Westfalen braucht einen Pflegekraftakt. Unser Gesundheitssystem bietet l√§ngst nicht mehr die besten Bedingungen: Das Personal ist √ľberlastet und unterbezahlt, Patientinnen und Patienten sind ‚ÄěFallpauschalen‚Äú und viele Krankenh√§user wie unter anderem in Grevenbroich stehen vor der Schlie√üung. Wir brauchen jetzt einen Ausbau und keinen Abbau der Gesundheitsversorgung. Mit uns wird es keine Krankenhausschlie√üungen geben!‚Äú betont die Didaktische Leiterin der K√§the-Kollwitz-Gesamtschule in Grevenbroich.

Auch alle Expert:innen, die an der Diskussion teilnahmen, wie die Pflegedirektorin am Elisabethkrankenhaus Tanja J√§ger-G√∂tz, der Pflegep√§dagoge Wolfgang Pasch und der Gesch√§ftsf√ľhrer des Rhein-Kreis-Neuss Pflegedienstes J√∂rg Lewandowski wiesen auf die Dringlichkeit des Themas hin. In der Pflege bestehe schon aktuell ein immenser Fachkr√§ftemangel, der sich durch viele √ľberlastungsbedingte K√ľndigungen und den anstehenden Ruhestand der geburtenstarken Jahrg√§nge vergr√∂√üern werde.

Daher m√ľsse auch die h√§usliche und station√§re Pflege sowie die der pflegenden Angeh√∂rigen optimal unterst√ľtzt werden, so die SPD-Landtagskandidatin. Zur Verbesserung der Pflege sieht die SPD in ihrem Programm unter anderem vor, dass Fachkr√§fte als ‚ÄěGemeindeschwestern‚Äú eingesetzt werden, die die Pflegebed√ľrftigen zu Hause besuchen und beraten. Dies sei besonders wichtig, denn 75 Prozent aller Pflegebed√ľrftigen werden in den eigenen vier W√§nden versorgt. Zudem sollen Pflegest√ľtzpunkte zu Pflegekompetenzzentren ausgebaut werden, in denen das Wissen von gesundheitlichen Leistungen, finanziellen Ressourcen und Pflegeangeboten geb√ľndelt wird.

Abschlie√üend stellte Birgit Burdag fest: ‚ÄěPflege braucht eine starke Stimme! Dazu z√§hlen an erster Stelle eine bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen. Auch wenn w√§hrend der Pandemie die Pflegekr√§fte st√§rker in den Fokus ger√ľckt sind, hat sich bisher wenig ver√§ndert. Es darf nicht bei Applaus an den Fenstern bleiben!‚Äú

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