Reisegruppe aus der Heimat besucht Daniel Rinkert in Berlin
(22.06.26 / Stadtverband)BPA-Fahrten sind mehrtägige politische Informationsreisen nach Berlin, die vom Bundespresseamt organisiert werden. Bundestagsabgeordnete können dazu regelmäßig Menschen aus ihren Wahlkreisen einladen. Das Programm wird durch das Bundespresseamt zusammengestellt und umfasst in der Regel Gespräche, Besuche politischer Institutionen sowie Stationen der historisch-politischen Bildung.
In der vergangenen Woche besuchte eine Gruppe aus der Heimat von Daniel Rinkert, Mitglied des Deutschen Bundestages, die Hauptstadt Berlin. Mit dabei waren engagierte Menschen aus Vereinen, der Stadtgemeinschaft, von der Tafel, aus dem Schützen- und Brauchtumswesen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger. Die Teilnehmenden waren zwischen 15 und 93 Jahre alt. Damit war die Fahrt auch generationenübergreifend breit aufgestellt. Rinkert ist für die SPD-Bundestagsfraktion neben dem Rhein-Kreis Neuss auch für einen großen Teil Düsseldorfs sowie die gesamte Stadt Mönchengladbach betreuend zuständig. So reichte die Gruppe von Dormagen über Grevenbroich und Meerbusch bis in die Landeshauptstadt Düsseldorf und weiter in den Niederrhein.
Auf dem Programm standen unter anderem der Besuch des Deutschen Bundestages, das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, die Gedenkstätte Deutscher Widerstand, die Gedenkstätte Hohenschönhausen sowie ein Besuch im Bundesministerium für Gesundheit. Bei Stadtrundfahrten durch die Hauptstadt entdeckten viele Teilnehmende zudem weitere historische Orte, die schon zu Plänen für eine erneute Berlinreise führten.
Am ersten gemeinsamen Mittag ging es für die Gruppe in den Deutschen Bundestag. Nach einem Informationsgespräch mit einem Fachreferenten kam sie mit Daniel Rinkert ins Gespräch. Der Bundestagsabgeordnete war trotz sitzungsfreier Woche nach Berlin gekommen, um die Gruppe persönlich zu begrüßen. Rinkert erklärt: „Ich nehme aus diesen Gesprächen immer viel mit. Es ist interessant zu hören, welche Themen die Menschen beschäftigen, wo es Fragen gibt und welche politischen Entscheidungen gerade besonders diskutiert werden. Dieser direkte Austausch ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit.“
Im Bundesministerium fĂĽr Gesundheit nutzte die Gruppe die Gelegenheit, viele Fragen zu aktuellen gesundheitspolitischen Herausforderungen zu stellen. Dabei ging es auch kritisch zur Sache. FĂĽr einen lockeren Moment sorgte die Nachfrage zur inzwischen verwaisten Tischtennisplatte des ehemaligen Bundesgesundheitsministers.
Besonders in Erinnerung blieb vielen Teilnehmenden die Führung durch die Gedenkstätte Hohenschönhausen, ein ehemaliges zentrales Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit der DDR. Ein Zeitzeuge, der selbst dort inhaftiert war, berichtete eindrücklich von seinen Erfahrungen.
Auch die Gedenkstätte Deutscher Widerstand ist regelmäßig Teil der BPA-Fahrten von Daniel Rinkert. An einem historischen Ort wird dabei spürbar, wie eng Geschichte und aktuelle politische Fragen miteinander verbunden sind.
Neben dem politischen und historisch geprägten Programm blieb auch Zeit, Berlin gemeinsam zu erleben. An einem der Abende verfolgten einige Teilnehmende gemeinsam den deutschen Auftaktsieg bei der Weltmeisterschaft.
Rinkert weiter: „Ich freue mich sehr, wenn aus einer Gruppe, in der sich viele zu Beginn noch nicht kannten, im Laufe der Fahrt Gemeinschaft entsteht. Besonders schön ist es, wenn am Ende neue Kontakte bleiben und man merkt: Diese gemeinsamen Tage haben nicht nur zur politischen Bildung beigetragen, sondern auch Menschen miteinander ins Gespräch gebracht.“
SPD-Meldungsarchiv
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