CDU muss Verantwortung fĂŒr die getroffenen Entscheidungen tragen
(24.05.13 / Fraktion / Nievenheim)Schuldzuweisung in der Frage Spielplatz PlatanenstraĂe ist nicht gerechtfertigt
Nievenheim. Ăberrascht zeigte sich Michael Dries, jugendpolitischer Sprecher der SPD Fraktion, ĂŒber die öffentlich geĂ€uĂerten ErklĂ€rungen von CDU-Mitgliedern, dass die 2009 beschlossenen ausstehende Sanierungen des Spielplatzes PlatanenstraĂe von der Verwaltung noch nicht durchgefĂŒhrt wurden und eher andere Orte vorgezogen worden seien. âRichtig ist, dass der Jugendhilfeausschuss in seiner Sitzung am 17.02.2009 insgesamt 50.000 ⏠fĂŒr die Beschaffung von GerĂ€ten fĂŒr den Spielplatz PlatanenstraĂe bereitgestellt hatte. Jedoch wurde die Ausgabe kurzerhand vom ehemaligen KĂ€mmerer Ulrich Cyprian (CDU) durch die damalige Haushaltssperre wieder einkassiertâ, erklĂ€rt Dries die Problematik. âDaraufhin blieben durch das folgende Haushaltssicherungskonzept nur noch 40.000 ⏠pro Jahr fĂŒr die gesamte Instandhaltung der KinderspielplĂ€tze im Stadtgebiet ĂŒbrig.â Der vom Ausschuss getroffene Beschluss war damit erst einmal hinfĂ€llig.
Dass mit dem verbleibenden Budget nichts fĂŒr den Spielplatz PlatanenstraĂe ĂŒbrig blieb, lag unter anderem an der von der CDU beantragten und gegen den ausdrĂŒcklichen Willen der Verwaltung durchgesetzten Nummerierung aller SpielplĂ€tze, die immerhin Kosten von rund 10.000 Euro, also ein Viertel des gesamten Jahresbudgets, verursachte. Dries ist verĂ€rgert: âNun zu âProtestenâ aufzurufen und der Verwaltung VorwĂŒrfe zu machen, zeugt von Unkenntnis ĂŒber die eigenen AntrĂ€ge, die eigene Verantwortung und die finanziellen Probleme der Stadt.â Im Ăbrigen mĂŒsse sich die CDU vorwerfen lassen, dass sie die Spielplatzsanierung PlatanenstraĂe, wenn er in ihren Augen denn tatsĂ€chlich eine so hohe PrioritĂ€t genieĂe wie nun dargestellt, nicht einmal mehr versuchsweise auf die Tagesordnung des Ausschusses gebracht habe.
âDas Haushaltssicherungkonzept wurde mit allen Stimmen der CDU verabschiedet. Jetzt QuerschĂŒsse zu starten und Forderungen - auch von verschiedenen CDU-Ratsmitgliedern - auĂerhalb des vorgegebenen Rahmens zu stellen, ist bedenklichâ, so Ratsmitglied und SPD-Vertreter im Jugendhilfeausschuss Martin Voigt. âDie Andeutung, SpielplĂ€tze in anderen Stadtteilen seien wohl vorgezogen worden, ist fragwĂŒrdig und ein Angriff auf das soziale Miteinander in unserer Stadt.â
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