Gemeindeprüfungsanstalt bestätigt Wirkung des Dormagener Modells

(08.05.17 / Fraktion)
Am 4. Mai 2017 hat Frau Sandra Diebel für die Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen (gpaNRW) den Bericht über die Prüfung der Jahresabschlüsse der Stadt Dormagen vorgestellt. Die Kennzahlen und Vergleiche mit anderen Kommunen geben Aufschluss über die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Bereiche. So hat die gpaNRW im Rahmen ihrer Prüfung festgestellt, dass in Dormagen die Kosten für die Kindertagesbetreuung im Vergleich zu allen anderen geprüften Kommunen am höchsten liegen. Insbesondere liegt das am hohen Anteil der Kinder, die 45 Stunden anstatt 35 oder 25 Stunden in der Woche betreut werden. Allerdings stellte die gpaNRW auch fest, dass in Dormagen die Kosten für die erzieherischen Hilfen, dazu gehören auch die Betreuung von Familien und die Heimunterbringung, im Vergleich deutlich niedriger liegen, sodass der Bereich der Jugendhilfe in Dormagen im Vergleich mit anderen Kommunen, der günstigste ist. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Bernhard Schmitt fasst zusammen: „Es wurde eindeutig festgestellt, dass es insgesamt wirtschaftlicher ist, viel Geld in die frühe Förderung zu investieren, die Familien zu unterstützen und somit am Ende teure Heimaufenthalte verhindern zu können. Abgesehen von der Wirtschaftlichkeit ist das auch für die betroffenen Eltern und Kinder der bessere Weg.“

Auf diesem seit 2006 etablierten Dormagener Modell basiert das Projekt der Landesregierung „Kein Kind zurücklassen“. Im WDR-Fernseh-Duell am 2. Mai hat der Spitzenkandidat der CDU Armin Laschet Hannelore Kraft gegenüber aber gerade die hohen Kosten des Projektes des SPD-geführten Landesregierung kritisiert und in Frage gestellt. Ausdrücklich hat Herr Laschet allerdings auch behauptet, dass er zusammen mit dem ehemaligen Dormagener Bürgermeister Heinz Hilgers 2005 als Familienminister auch die in Dormagen initiierten Babybegrüßungspakete ins Leben gerufen und daraufhin flächendeckend für 1 Millionen Kinder angeboten hätte. Der jugendpolitische Sprecher der Dormagener SPD Michael Dries dazu: „Ich war damals bei der Entscheidung Mitglied des Dormagener Jugendhilfeausschuss. An das Zutun von Herrn Laschet bei der Einführung in Dormagen kann ich mich allerdings nicht erinnern. Wichtig ist aber, dass das damals eingeführte Babybegrüßungspaket nur ein Baustein des Dormagener Modells ist. Leider reduziert Herr Laschet es darauf in seiner Aussage. Das ist fatal. Er verkennt damit, dass es eben nicht ausreicht, dass nur ein Paket verteilt wird, sondern dazu gehört auch der Besuch der Bezirkssozialarbeiter, und dahinter steht wiederum ein aufwendiges Beratungs- und Unterstützungsangebot. Doch der von der Gemeindeprüfungsanstalt bestätigte Erfolg gibt uns Recht, wirtschaftlich und vor allem im Blick auf die Entwicklung der Dormagener Kinder und Jugendlichen. Das Land NRW ist demnach sehr gut beraten, an dem Projekt „Kein Kind zurücklassen“ festzuhalten.“

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