Personelle Aufstockung des Eigenbetriebs ist alternativlos

(29.01.20 / Fraktion)
Aufmerksam hat sich die SPD-Fraktion die Unterlagen der Verwaltung für die kommende Sitzung des Betriebsausschusses Eigenbetrieb befasst – und ist hoch alarmiert: „Mit dem derzeitig vorhandenen Personal können die anstehenden Aufgaben einfach nicht bewältigt werden. Es kann aktuell fast nur das abgearbeitet werden, was nicht aufzuschieben ist.“ Und wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiterhin bloß befristete Arbeitsplätze angeboten werden, ist ein zusätzlicher Personalmangel schon vorprogrammiert, denn Fachkräfte sind Mangelware.

Schon jetzt ist klar, dass eine Ablehnung durch den Stadtrat bei der Genehmigung der zusätzlich beantragten Stellen für den Eigenbetrieb einschneidende Folgen haben wird. „Die Arbeit staut sich, Vorgänge können nicht angestoßen werden, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits jetzt schon einen Berg an Überstunden vor sich herschieben, fragen sich, wie es weitergehen soll“, weiß der stellvertretende Vorsitzende des Betriebsausschusses Bernhard Schmitt.

„So geht weiter nicht weiter“ ist das Credo aller Fraktionen gewesen. Die Verwaltung hat gehandelt, die Organisationsstruktur des Eigenbetriebs unter die Lupe genommen, deren Neuorganisation unter Frank Wolfgramm, dem neuen Leiter der städtischen Tochtergesellschaft, Fahrt aufnimmt. „Aber nun kommt es zum Offenbarungseid“, erklärt Stadtrat und SPD-Stadtverbandsvorsitzender Carsten Müller. „Da bekommen einige kalte Füße angesichts der notwendigen aber durchaus finanzierbaren Personalmaßnahmen.“ „Wenn wir den ganzen Investitionsstau und den zusätzlichen Bedarf u. a. im Bereich von Schulen, Kitas oder Feuerwehr abarbeiten wollen, muss personell aufgerüstet werden“, ergänzt Fraktionsvorsitzender Andreas Behncke. „Alles andere ist Flickwerk, was uns auf die Füße fallen wird.“

Weitere selbstverschuldete Verzögerungen in der Personalentscheidung machen Gebäude und Infrastruktur nicht besser. „Hier wird sich auf Dauer eine konsequente Personalpolitik rechnen und auszahlen“, ist sich Schmitt sicher. Die Zustimmung zur Personalaufstockung in der Sitzung des Betriebsausschusses am 5. Februar zu verweigern, würde nach den vorgelegten Unterlagen einem Scheitern der Bemühungen gleichkommen, den Eigenbetrieb auf gesunde Füße zu stellen, damit er seine Aufgaben in den nächsten Jahren bewältigen kann.

Schlussendlich gibt Betriebsausschuss-Mitglied Birgit Burdag noch zu bedenken, dass auch eine Zustimmung zum Stellenplan noch keine schnelle Lösung sein muss: „Fachkräfte sind nur schwer zu bekommen, so dass die entsprechenden ausgeschriebenen Stellen u. U. nicht zeitnah erfolgreich besetzt werden könnten. Aber es ist schon viel zu viel Zeit vergangen – wir müssen endlich Nägel mit Köpfen machen.“

(Foto: Die SPD-Mitglieder des Betriebsausschusses Eigenbetrieb Bernhard Schmitt (re.) und Carsten Müller setzen sich für zusätzliche Stellen ein.)

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