Resiliente Stadt Dormagen - Wie gut ist unsere Kommune f├╝r Krisenf├Ąlle ger├╝stet?

(02.12.22 / Fraktion)
Eine wichtige Frage, der sich die Dormagener SPD-Fraktion derzeit annimmt, denn in den letzten Jahren und auch aktuell gibt es nicht nur weltweit anhaltende Krisen, die gel├Âst und ├╝berwunden werden m├╝ssen. Auch auf regionaler Ebene muss derzeit immer h├Ąufiger auf Krisensituationen reagiert werden.

So werden Stromausf├Ąlle, Gasmangellagen und Versorgungsengp├Ąsse ├Âfter denn je ├Âffentlich diskutiert. Zudem h├Ąufen sich Gro├čschadenslagen durch Unwetterereignisse. Fast t├Ągliche berichten Tageszeitungen von Cyberangriffen, die auch ├Âffentliche Verwaltungen betreffen. Die Dormagener SPD geht der Frage nach, wie gut eine Kommune aufgestellt sein muss, um widerstandsf├Ąhig gegen├╝ber all diesen St├Ârungen der Kritischen Infrastruktur zu sein. ÔÇ×Denn bei Katastrophen und Gro├čschadenslagen kann es dazu kommen, dass die Versorgung der Bev├Âlkerung mit Strom und Gas nicht mehr gew├Ąhrleistet ist. Infolgedessen kann nicht mehr geheizt werden, ebenso werden die meisten Haushaltsger├Ąte nicht mehr funktionieren. Auch bei einer Energiekrise kann es bei St├Ârungen der Infrastruktur zu den genannten Folgen kommen. Zudem kann es wichtige Kommunikationseinrichtungen treffen, wie Kabel- und Funknetze, die im Schadensfall unterbrochen werden. Solche Szenarien haben wir in Deutschland unter anderem im Jahr 2021 in Folge der Hochwasserkatastrophe erleben m├╝ssen.ÔÇť So Michael Dries, Fraktionsvorsitzender der SPD. Die Auswirkungen auf die Stadt und die B├╝rgerinnen und B├╝rger k├Ânnen verheerend sein, wenn keine Vorbereitungen getroffen werden und auf die Hoffnung gesetzt wird, dass es die eigene Stadt schon nicht betreffen wird. ÔÇ×Daher ist ein Plan, wie die Versorgung der Menschen mit Energie, Informationen, aber vor allem auch mit Lebensmitteln gew├Ąhrleistet werden kann, unerl├Ąsslich. Wir m├Âchten wissen, wo steht die Stadt, wo muss man noch nachjustieren oder L├Âsungen suchen? Zudem ist alles im Wandel, deshalb ist ein kontinuierlicher Blick auf die Resilienz einer Stadt unerl├Ąsslich.ÔÇť f├╝hrt Dries weiter aus. Bei Hackerangriffen auf Kommunen, wie vor einem Jahr in der Stadt Witten, k├Ânnen wichtige Daten gestohlen und f├╝r kriminelle Handlungen genutzt werden. Au├čerdem kann die Handlungsf├Ąhigkeit einer Verwaltung dadurch extrem gest├Ârt werden. Eine Stadtverwaltung kann Ma├čnahmen ergreifen, um solche Angriffe abzuwehren.

Am 23. November hat die SPD-Fraktion diese Themen ausf├╝hrlich diskutiert und dazu auch Vertreter der Dormagener Stadtverwaltung eingeladen. Der Austausch fand mit den beiden stellvertretende Vorsitzenden des Bundesverbandes f├╝r den Schutz Kritischer Infrastrukturen (BSKI) Dr. Hans-Walter Borries und dem Diplom-Wirtschaftsinformatiker Martin Wundram statt, die in die Themen ausf├╝hrlich einf├╝hrten. Zwar liegt die Zust├Ąndigkeit bez├╝glich des Katastrophenschutzes beim Rhein-Kreis-Neuss, doch l├Ąsst sich zusammenfassend feststellen, dass die von B├╝rgermeister Erik Lierenfeld gef├╝hrte Stadtverwaltung im Vergleich zu vielen anderen Kommunen, aber auch Unternehmen besser aufgestellt ist und sich auf dem richtigen Weg befindet. So besteht bereits ein sich st├Ąndig in der Weiterentwicklung befindliches vorausschauendes Krisenmanagement. Die Stadtverwaltung ist sich der Herausforderungen der genannten Krisensituationen bewusst, ist handlungsf├Ąhig und kurzfristig in der Lage Gegenma├čnahmen zu ergreifen. Die Cyber-Sicherheit der Stadtverwaltung wird regelm├Ą├čig auf den Pr├╝fstand gestellt und getestet, so dass die Daten der Stadt und somit auch der B├╝rgerinnen und B├╝rger gut gesichert sind. Diesen Weg, Dormagen sicherer und widerstandsf├Ąhiger gegen├╝ber St├Ârungen von au├čen zu machen, will die SPD-Fraktion unterst├╝tzen und auch die Verwaltung weiter voranbringen.

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