SPD zieht positive Jahresbilanz
(01.07.15 / Fraktion / Stadtverband)Am 1. Juli 2014 traf sich der neu gewĂ€hlte Rat der Stadt Dormagen zu seiner konstituierenden Sitzung, bei dem auch BĂŒrgermeister Erik Lierenfeld in sein Amt eingefĂŒhrt und verpflichtet wurde. Ein Jahr spĂ€ter zieht die SPD eine positive Bilanz. âDas System der wechselnden Mehrheiten ist trotz Startschwierigkeiten auf einem guten Weg. Seit Beginn der Ratsperiode wurden ĂŒber 120 Entscheidungen von den Fraktionen im Rat einstimmig beschlossen, nur 15 Entscheidungen waren strittig. Dabei gingen die Ablehnungen zum Teil sogar quer durch die einzelnen Fraktionen, â erklĂ€rt SPD-Fraktionsvorsitzender Bernhard Schmitt. âWichtige Entscheidungen, die gemeinsam getroffen wurden, waren zum Beispiel die Stellungnahme zum Regionalplan, die Verschlankung der obersten Verwaltungsebene mit der einstimmigen Wahl von Robert Krumbein und Tanja Gaspers als Beigeordnete, die neue SportstĂ€ttenfinanzierung, die Finanzierung der Offenen Ganztagsgrundschulen sowie die bessere UnterstĂŒtzung des ehrenamtlichen Engagements.â
Dass der SPD-BĂŒrgermeister einen anderen Umgangsstil mit den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern pflegt als sein VorgĂ€nger und auf Transparenz setzt, ist in der Bevölkerung sehr positiv und anerkennend aufgenommen worden. Die von der SPD regelmĂ€Ăig angebotenen BĂŒrgerdialoge finden sich nun in Form von StadtteilgesprĂ€chen, BĂŒrgermeistersprechstunden sowie BĂŒrgerbeteiligungs- und Diskussionsplattformen u. a. im Internet wieder. Die Verwaltung unter dem neuen BĂŒrgermeister nutzt die modernen Kommunikationsmöglichkeiten, um in engem Kontakt mit den Dormagenern zu bleiben. Die Einrichtung eines Fachbereichs âRats- und BĂŒrgerangelegenheitenâ beweist die Umsetzung der sozialdemokratischen Forderung nach einer bĂŒrgernahen Politik. Auch in der Verwaltung hat sich der Stil des âwertschĂ€tzenden Miteinandersâ eingebĂŒrgert.
âWir sind insgesamt sehr zufrieden mit der Arbeit von Erik Lierenfeld, der trotz seines jungen Alters viele ihm hinterlassene âBaustellenâ seines AmtsvorgĂ€ngers aufgearbeitet und der Verwaltung neue Impulse gegeben hatâ, zieht Schmitt ein lobendes ResĂŒmee des ersten Amtsjahres. âBesonders die Lösung der verfahrenen Situation bezĂŒglich des Tierparks Tannenbusch und die Abwendung der Auflösung der WSD Dormagen, die der Innenstadt sehr geschadet hĂ€tte, sind auf seinen persönlichen Einsatz zurĂŒckzufĂŒhren.â
Auch die Weiterentwicklungen des Stadtteilprojekts Horrem und des Dormagener Weges in Bezug auf konkrete Hilfen beim Start in Ausbildung und Arbeit flieĂen fĂŒr die Sozialdemokraten mit in die Erfolge des ersten Jahres der laufenden Ratsperiode ein. Fraktionsvize Martin Voigt ergĂ€nzt: âMit den jetzt geschlossenen VertrĂ€gen zum Ausbau des schnellen Internets nimmt Dormagen eine Vorreiterrolle im Kreis ein.â
Ein positives ResĂŒmee zieht Voigt auch fĂŒr kleinere Projekte: âWir haben erreicht, dass bei den SpielplĂ€tzen nach Möglichkeit âinklusiveâ SpielgerĂ€te berĂŒcksichtigt werden, eine Taschengeldbörse ist initiiert und ein Flyer ĂŒber Beteiligungsmöglichkeiten fĂŒr Jugendliche wurde erstellt. Der Kreuzungsbereich Bismarck-/Marie-Schlei-StraĂe vor der Gesamtschule wird sicherer durch Tempolimit und bessere Ausleuchtung und die Parksituation auf der MarienstraĂe in Nievenheim wurde mit geeigneten MaĂnahmen entschĂ€rft.â
Mit Kritiken vom politischen Gegnern, die vor allem die Umsetzung einiger schon in der letzten Ratsperiode geforderter MaĂnahmen monieren, können die Sozialdemokraten und der neue BĂŒrgermeister gut umgehen. SPD-Stadtverbandsvorsitzender Carsten MĂŒller: âDie meisten unserer Kritiker hatten mit BĂŒrgermeister Hoffmann und ihrer Ratsmehrheit ja fĂŒnf Jahre Zeit, um angebliche MissstĂ€nde in Angriff zu nehmen. Dass die Verwaltung die liegen gebliebenen Probleme nicht in wenigen Monaten lösen kann, ist doch jedem BĂŒrger klar.â
Den eingeschlagenen Kurs will die SPD-Fraktion beibehalten: âDie wechselnde Mehrheiten bedeuten auch ein Mehr an fraktionsĂŒbergreifenden GesprĂ€chen und Arbeit. Trotzdem sind wir davon ĂŒberzeugt, dass in dieser speziellen Situation fĂŒr unsere Stadt Diskussionen und Aussprachen zum Finden der besten Lösung den ZwĂ€ngen einer Koalition oder eines BĂŒndnisses vorzuziehen sind.â Sie wollen auch weiterhin ĂŒberzeugen und nicht âĂŒberstimmenâ.
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