Haushalt 2017 ist auf einem guten Weg
(07.11.16 / Fraktion)Rösrath/Dormagen. Die SPD-Klausurtagung am 5. und 6. November in Rösrath hatte als Hauptthema naturgemÀà den Haushalt 2017 auf der Tagesordnung. Dazu gehörte auch, erste Weichen fĂŒr zukĂŒnftige Entwicklungen zu stellen. âGenerell können wir dem vorgelegten Entwurf zustimmenâ, so Fraktionsvorsitzender Bernhard Schmitt. âDie Zahlen und Gewichtungen entsprechen unseren sozialdemokratischen PrioritĂ€ten.
Eine groĂe Position im Haushalt stellen die Kosten fĂŒr die Kinderbetreuung dar. Die aktuell sehr gute Betreuungsquote in Dormagen kann durch den durchaus erwĂŒnschten Zuzug von Familien allerdings sinken. âHier mĂŒssen wir gegensteuernâ, erklĂ€rt der jugendpolitische Sprecher der Fraktion Michael Dries. Wichtig sei zudem, die Jugend enger einzubeziehen: âAus diesem Grund beabsichtigen wir, einen Antrag auf Erstellung eines Konzeptes fĂŒr ein Jugendparlament zu stellen.â Damit dieses Gremium dann auch zu einer wichtigen Stimme fĂŒr die Dormagener Jugend werden kann, muss es strukturell gut aufgestellt und von der Verwaltung begleitet werden.
Mit 50 Euro pro Gruppe möchten die Sozialdemokraten in Zukunft die zusĂ€tzlichen Fahrtkosten fĂŒr AusflĂŒge, die die Offenen Ganztagsschulen wĂ€hrend der Schulferien anbieten, unterstĂŒtzen. âDie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den OGS geben sich immer sehr viel MĂŒhe, den Kindern in den Ferien interessante Angebote auch auĂerhalb des ĂŒblichen Rahmens zu machenâ, lobt die schulpolitische Sprecherin Birgit Burdag. âDie Mittel wĂ€ren ein Beitrag, um die Teilnahme aller Kinder an Sonderfahrten zu ermöglichen.â
Bei der Sanierung der Dr. Geldmacher-StraĂe fordert Sonja Kockartz-MĂŒller, Expertin fĂŒr Planung und Umwelt, zunĂ€chst ein Parkraumkonzept fĂŒr das Kreiskrankenhaus ein. âHier eine EinzelmaĂnahme ohne BerĂŒcksichtigung der Gesamtsituation durchzufĂŒhren, ist nicht zielfĂŒhrend.â Die weitere Neuentwicklung von Wohn- und Gewerbegebieten in einer fĂŒr Dormagen bestvertrĂ€glichen Form sind fĂŒr die SPD SelbstverstĂ€ndlichkeiten.
FĂŒr einen Klimaschutzmanager sehen die SPD-Fraktionsmitglieder einen dauerhaften Bedarf. Kockartz-MĂŒller erlĂ€utert: âWir können uns vorstellen, dass in der Stadtverwaltung langfristig eine Stelle eingerichtet wird, bei der die Aufgaben, die sich ja auch aus dem Integrierten Klimaschutzkonzept der Stadt ergeben, zusammenlaufen.â
Die Sanierung der SportplĂ€tze ist auf einem guten Weg. âIm Bereich der BeethovenstraĂe werden wir darauf achten, dass auch das Angebot an SporthallenflĂ€chen bei einer Ăberplanung dem Bedarf von Schulen und Vereinen entsprechenâ, teilt Detlev Zenk, Fachpolitiker fĂŒr den Sportbereich, mit. âAuĂerdem wollen wir als mittelfristiges Ziel festschreiben, dass mindestens 80% der GrundschĂŒler das Schwimmabzeichen âSeepferdchenâ erreichen und Schwimmen schon in der Kita verstĂ€rkt gefördert wird.â
FĂŒr das kommende Jahr fordern die Sozialdemokraten von den Technischen Betrieben Dormagen die Fertigstellung und Vorlage des Friedhofsentwicklungsplanes. Kritik ĂŒbte Carsten MĂŒller am Eigenbetrieb Dormagen: âDie aktuellen Projekte mĂŒssen endlich abgearbeitet werden.â Das Betriebsausschussmitglied fordert eine strukturelle Weiterentwicklung, damit die Aufgaben und Arbeiten zukĂŒnftig effizienter abgearbeitet werden. Einig ist sich die Fraktion darin, dass bei der Planung des Umbaus der Aula des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums nicht ausschlieĂlich die DurchfĂŒhrung von Schulveranstaltungen im Fokus stehen sollen. Dies liegt auch dem kulturpolitischen Sprecher Uwe Schunder sehr am Herzen: âWie in den vergangenen Jahren sollen auch in Zukunft nichtschulische Kulturveranstaltungen an diesem Ort ermöglicht werden.â
Andreas Behncke, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion, fasst die Beratungen der Sozialdemokraten zusammen: âWir sind uns alle einig, dass wir auch in den nĂ€chsten Jahren ausgabensensibel vorgehen und die Einnahmeseite langfristig ausbauen mĂŒssen. Nur so kann der sich vorsichtig entwickelnde positive Trend in Sachen Haushaltsentwicklung manifestiert werden.â
âBĂŒrgermeister Erik Lierenfeld und KĂ€mmerin Tanja Gaspers haben einen ausgeglichenen und nachvollziehbaren Haushaltentwurf vorgelegtâ, erklĂ€rt Fraktionschef Schmitt abschlieĂend. âIhnen und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchten wir fĂŒr ihre Arbeit ausdrĂŒcklich danken.â
SPD-Meldungsarchiv
(Es werden jeweils 24 Artikel pro Seite angezeigt - die neuesten zuerst)

























