Neuer Qualitätsstandard für alle Kitas in Dormagen
(18.06.26 / Fraktion)Die SPD Dormagen freut sich, dass der Jugendhilfeausschuss die Ausweitung des erfolgreichen Pilotprojekts zur Reduzierung der Gruppengrößen auf alle Kindertageseinrichtungen im Stadtgebiet beschlossen hat. Damit setzt die Stadt einen neuen Qualitätsstandard für die frühkindliche Bildung und Betreuung und löst zugleich ein zentrales Versprechen aus dem Zukunftsplan der SPD für die Jahre 2025 bis 2030 ein.
Bereits im vergangenen Jahr hatte Dormagen in den städtischen Kindertageseinrichtungen begonnen, die Gruppengrößen abzusenken. Die Ergebnisse sind eindeutig: Kinder profitieren von mehr individueller Förderung und einer ruhigeren Lernumgebung, Eltern von verlässlicheren Betreuungsstrukturen und die pädagogischen Fachkräfte von spürbar besseren Arbeitsbedingungen.
„Mit der Entscheidung im Jugendhilfeausschuss zeigen wir, dass wir unsere Versprechen halten. Wir haben angekündigt, die hohe Qualität der Kinderbetreuung in Dormagen weiter auszubauen. Genau das tun wir jetzt. Aus einem erfolgreichen Pilotprojekt wird ein neuer Qualitätsstandard für alle Kinder in unserer Stadt“, erklärt Laurenz Tiegelkamp, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses.
Die bisherigen Erkenntnisse bestätigen den eingeschlagenen Weg. Die Lärmbelastung in den Gruppen konnte deutlich reduziert werden, die Krankenstände beim Personal sind spürbar gesunken und die Zufriedenheit von Kindern, Eltern und Mitarbeitenden hat sich verbessert.
Für die SPD ist die Ausweitung des Projekts zugleich die richtige Antwort auf die demografische Entwicklung. Während die Zahl der Geburten zurückgeht, setzt Dormagen bewusst nicht auf die Schließung von Einrichtungen, sondern auf mehr Qualität in den bestehenden Kitas.
„Andere Kommunen diskutieren darüber, wie sie mit weniger Kindern Standorte schließen oder Angebote reduzieren können. Dormagen geht einen anderen Weg. Wir nutzen die veränderten Rahmenbedingungen, um die Betreuung besser zu machen. Das stärkt Familien, sichert wohnortnahe Angebote und macht den Erzieherberuf attraktiver“, so Tiegelkamp.
Der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Michael Dries, sieht in der Entscheidung eine wichtige Zukunftsinvestition fĂĽr die gesamte Stadt.
„Gute Bildung beginnt nicht erst in der Schule. Wer Kindern die besten Chancen geben möchte, muss bereits in den Kitas ansetzen. Die Ausweitung des Projekts ist deshalb eine Investition in Bildungsgerechtigkeit, in die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und in die Zukunft Dormagens. Darauf können wir als Stadt stolz sein.“
Besonders wichtig ist der SPD dabei, dass die Qualitätsverbesserungen nicht zulasten der Familien finanziert werden.
„Wir investieren bewusst in unsere Kinder, unsere Familien und unsere Fachkräfte. Kleinere Gruppen schaffen bessere Bedingungen für Bildung, Betreuung und Erziehung. Dass wir diesen Weg nun für alle Träger öffnen, ist ein starkes Signal für die Familienfreundlichkeit unserer Stadt“, betont Tiegelkamp abschließend.
Für die SPD Dormagen markiert die Entscheidung in der letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einer noch besseren und gerechteren Kinderbetreuung. Das Ziel bleibt klar: beste Chancen für jedes Kind, unabhängig davon, welche Kita es besucht.


















