Mehr Sicherheit entlang der B9: SPD setzt sich fĂĽr bessere Beleuchtung und klare Ortskennzeichnung im Bereich Nachtigall ein
(08.07.26 / Fraktion, OV Zons)Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Dormagen setzt sich für mehr Verkehrssicherheit und eine bessere Orientierung im Bereich Nachtigall entlang der B9 beziehungsweise der Düsseldorfer Straße ein. Mit ihrem Antrag fordert die Fraktion, dass sich die Verwaltung beim zuständigen Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen für eine durchgängige Straßenbeleuchtung einsetzt und zusätzlich grüne Ortshinweistafeln mit der Bezeichnung „Nachtigall“ aufstellen lässt.
„Nachtigall ist längst keine unbebaute Durchgangsstrecke mehr. Hier leben Menschen, hier befinden sich Unternehmen und zahlreiche Grundstückszufahrten. Trotzdem fehlt bis heute eine durchgängige Straßenbeleuchtung“, erklärt Michael Dries, Vorsitzender der SPD-Fraktion. „Gerade in den Abendstunden und während der dunklen Jahreszeit führt das zu vermeidbaren Gefahren für Fußgängerinnen und Fußgänger, Radfahrende sowie den Straßenverkehr insgesamt.“
Da die B9 in der Zuständigkeit des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen liegt, kann die Stadt die Beleuchtung nicht eigenständig errichten. Die SPD möchte deshalb erreichen, dass die Verwaltung die notwendigen Gespräche mit dem Straßenbaulastträger aufnimmt und sich aktiv für eine Umsetzung einsetzt.
„Die Menschen vor Ort weisen seit Langem auf die Situation hin“, sagt Laurenz Tiegelkamp, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion. „Wer dort wohnt, arbeitet oder im Alltag zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, muss sich sicher bewegen können. Deshalb ist es wichtig, dass die Stadt gemeinsam mit dem Landesbetrieb nach einer Lösung sucht.“
Neben einer besseren Beleuchtung spricht sich die SPD auch für eine deutlichere Kennzeichnung der Ortslage Nachtigall aus. Grüne Ortshinweistafeln sollen die Orientierung verbessern und Verkehrsteilnehmende darauf aufmerksam machen, dass sich entlang der B9 ein zusammenhängender Wohn- und Gewerbebereich befindet. An der bestehenden Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h ändert sich dadurch nichts.
„Mit vergleichsweise überschaubaren Maßnahmen können wir die Sicherheit erhöhen und gleichzeitig die Wahrnehmung der Ortslage verbessern“, so Tiegelkamp. „Unser Ziel ist es, die Lebensqualität der Menschen in Nachtigall nachhaltig zu stärken.“
Für die SPD ist klar: Eine moderne Verkehrsinfrastruktur bedeutet nicht nur gute Straßen, sondern auch sichere Wege für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Deshalb soll das Anliegen nun gemeinsam mit den zuständigen Behörden konsequent weiterverfolgt werden.
Foto (SPD): Laurenz Tiegelkamp




















